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Sustainable Finance Konferenz in Berlin zeigt: Debatte erreicht neuralgischen Punkt // 07.03.2018

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Am 22. Februar fand in Berlin eine Sustainable Finance-Konferenz statt, die die Empfehlungen im Abschlussbericht der High Level Expert Group (HLEG) zum Gegenstand hatte.

Hochkarätige Vertreter der europäischen Politik wie auch Vertreter der Bundesregierung sowie zahlreiche Verbände und Marktteilnehmer zeigten in lebhaften Diskussionen, an welch neuralgischem Punkt sich die Sustainable Finance-Debatte nun befindet: der HLEG-Abschlussbericht schlägt in einem ganzheitlichen Ansatz umfassend Maßnahmen vor, wie der Finanzmarkt nachhaltig auszurichten ist, damit die EU-Umwelt- und Sozialziele erreicht und gleichzeitig die Finanzmarktstabilität gesichert werden kann.
Diese generelle Stoßrichtung wurde von den Teilnehmern begrüßt. In den Details der Empfehlungen dagegen gibt es noch viel Diskussionsbedarf.

Nun liegt der Ball einerseits bei der EU-Kommission, die sich im März mit einer Erklärung samt Action Plan und einem ersten konkreten Regulierungsvorschlag zu Treuhand- und Investorenpflichten äußern will. Es wird genau zu analysieren sein, wie ambitioniert die Kommission damit die Vorschläge der HLEG aufgreift und wie konsensfähig sie mit dem konkreten Regulierungsvorschlag agiert.
Andererseits liegt der Ball auch bei den Mitgliedsstaaten, denn diese müssen spätestens mit Vorliegen der EU-Erklärung samt Action Plan im März zu den Empfehlungen bzw. Plänen Stellung nehmen.

EU-Kommissar Valdis Dombrovskis und Olivier Guersent, Leiter DG FISMA, machten die Ambitionen der EU zur Umsetzung der Empfehlungen klar – deutlich verhaltener ist bislang noch die Bundesregierung. Wie ein Vertreter des Bundesfinanzministeriums (BMF) auf Nachfrage sagte, „analysiere man derzeit die Vorschläge und spreche auch mit den anderen Ministerien“. Es wurde deutlich, dass eine gemeinsame Position von Finanz-, Umwelt- und Wirtschaftsministerium, wie sie in Frankreich bereits existiert, dringend notwendig ist. Sollte Deutschland in der aktuellen Debatte keine proaktive Position einnehmen, so wäre dies eine vertane Chance, gemeinsam mit Frankreich der Motor für die nachaltige Ausrichung des europäischen Finanzmarkts zu werden.

Das FNG steht im Dialog mit den Ministerien und fordert eine solche Ministerien-übergreifende Position stellvertretend für seine Mitglieder ein. Dazu sucht das FNG auch aktiv den Schulterschluss mit anderen Akteuren. Die Positionen des FNG zu den HLEG-Empfehlungen finden Sie hier.


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